Förderung gestalten

Die Handreichungsreihe „Förderung gestalten“
Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf und Behinderungen differenzierte Lernangebote zu machen und individuelle Hilfen für das Lernen und die Entwicklung zu geben, ist Aufgabe aller Schulen. Um dem Bedarf dieser Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden, gibt es in Baden-Württemberg ein gestuftes System der Hilfen, das in der Verwaltungsvorschrift „Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf und Behinderungen“ geregelt ist.


Schülerinnen und Schüler mit besonderem Förderbedarf (Schwierigkeiten im Lesen und Rechtschreiben und in Mathematik, besondere Schwierigkeiten im Verhalten und in der Aufmerksamkeit, mangelnde Kenntnisse der deutschen Sprache, chronische Erkrankungen oder Hochbegabung) können an der allgemeinen Schule gefördert werden. Dazu nutzt die Schule alle Möglichkeiten aus, die ihr im Rahmen der individuellen Förderung zur Verfügung stehen. Darüber hinaus regelt die Verwaltungsvorschrift Formen der besonderen Unterstützung Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen, die mit sonderpädagogischer Unterstützung an der allgemeinen Schule lernen können, werden ebenfalls dort unterrichtet. Ist längerfristige und umfassende Unterstützung notwendig, können die Kinder und Jugendlichen ein Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) bzw. Formen der inklusiven Bildung besuchen.


Die Handreichungsreihe „Förderung gestalten“ des Landesinstituts für Schulentwicklung greift die Vorgaben der Verwaltungsvorschrift auf und gibt den Lehrkräften Hilfen zur Umsetzung der Verwaltungsvorschrift an die Hand. Um dem Unterstützungsbedarf von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf oder Behinderungen gerecht zu werden,  ist die Reihe in verschiedene Handreichungen (Module) unterteilt: Zu den besonderen oder sonderpädagogischen Förderbedarfen gibt es ein je eigenes Modul. In Modul B geht es um besondere Schwierigkeiten in Mathematik und Modul C beleuchtet Schwierigkeiten im Erwerb von Lesen und Rechtschreiben. Zuletzt wurden 2013 die beiden Handreichungen zum Umgang mit chronisch kranken Kindern und Jugendlichen (Modul E) und Empfehlungen zur Schul- und Unterrichtsentwicklung für den Umgang mit herausforderndem Verhalten (Modul D) veröffentlicht. Zusätzlich wurde ein Basismodul (Modul A) erarbeitet, das Grundsätze der Diagnostik und Förderung klärt.

Alle Module sind über den Webshop des LS zu beziehen; sie stehen Interessierten aber auch zum kostenlosen Download auf dem Landesbildungsserver zur Verfügung.

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