Übergang Berufliche Schulen

Übergang Schule - Beruf/Netzwerk Bildungsforschung


Das Programm „Netzwerk Bildungsforschung“ ist ein Programm der Baden-Württemberg Stiftung zur Stärkung der empirischen Bildungsforschung im Land. Es stellt eine Weiterführung der Programmlinie „Bildungsforschung“ der Baden-Württemberg Stiftung dar, aus der bereits von 2007-2011 wissenschaftlich wertvolle und praxisrelevante Ergebnisse hervorgegangen sind.

                                                                ©Baden-Württemberg Stiftung

Ziel und Schwerpunkt des Programms „Netzwerk Bildungsforschung“ ist der Aufbau und die Verstetigung eines tragfähigen interdisziplinären Forschungsnetzwerks. An verschiedenen Standorten in ganz Baden-Württemberg bearbeiten Forschergruppen verschiedener Fachrichtungen, die im Netzwerk verbunden sind, gemeinsam den Themenbereich „Übergänge in die berufliche Bildung und den Beruf“. Dieser umfasst beispielsweise Forschungsfragen zum Einfluss sozialer, schulischer und außerschulischer Kontextfaktoren auf den Bildungsverlauf, zur Entwicklung und Relevanz spezifischer Kompetenzen für den schulischen und den Ausbildungserfolg sowie zur Wirkung pädagogischer Interventionen und Institutionen im Übergangssystem.

Die Leitung des Netzwerkes hat Herr Prof. Dr. Ulrich Trautwein (Universität Tübingen) als Netzwerksprecher inne. Unterstützt wird er von einem interdisziplinär ausgerichteten Leitungsteam. Für die Koordination der Netzwerkaktivitäten sowie als Ansprechpartner bei wissenschaftlichen Fragen wurde an der Universität Tübingen ein Netzwerkbüro eingerichtet. Im November 2015 stimmte der Aufsichtsrat der Baden-Württemberg Stiftung einer Fortsetzung des Programms zu und stellte für die kommende Laufzeit ab Juli 2016 ca. 1 Mio. € für Forschungsvorhaben zur Verfügung. Die Programmausschreibung erfolgte im Dezember 2015. Anfang Herbst 2016 werden die ersten neuen Projekte ihre Forschungstätigkeit aufnehmen.


©Baden-Württemberg Stiftung

 


Weitere Informationen zu dem Programm und den einzelnen Forschungsprojekten finden Sie in der Broschüre
„Praxisrelevante Forschung zum Übergang in Ausbildung, Studium und Beruf“,
auf den Seiten der Baden-Württemberg Stiftung und auf der Netzwerkhomepage der Universität Tübingen.




Das Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) ist mit der Projektträgerschaft im Programm „Netzwerk Bildungsforschung“ der Baden-Württemberg Stiftung beauftragt.
Die Aufgaben des LS im Programm „Netzwerk Bildungsforschung“ sind unter anderem:

  • die Organisation des Auswahlverfahrens der eingereichten Forschungsanträge und die Zusammenarbeit mit einem aus Fachwissenschaftler/-innen bestehenden Gutachterkreis, der die Auswahl der Anträge begleitet,
  • die Beratung der Projektdurchführenden als zentraler Ansprechpartner bei formalen und weiteren vertragsrelevanten Fragen,
  • die Kontrolle der Einhaltung der für die Forschungseinrichtungen festgelegten Pflichten,
  • die enge Zusammenarbeit und Abstimmung mit dem Netzwerkbüro,
  • die Vorbereitung und Organisation von Veranstaltungen und Tagungen der Baden-Württemberg Stiftung,
  • die Beteiligung an der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im Programm und
  • die Mitarbeit an Konzeptentwicklungen und der Entwurf von Handlungsvor-schlägen zur weiteren Vernetzung und Förderung von Bildungsforschung in Baden-Württemberg.


Darüber hinaus nutzt das LS seine Möglichkeiten des Transfers wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis. So konnte bspw. ein im Programmkontext an der Universität Stuttgart entwickeltes umfassendes berufsbezogenes Strategietraining für die Berufsbilder Metallbau, Feinwerk- und Anlagenmechanik für Sanitär, Heizung und Klima vom LS veröffentlicht und den Schulen zur Verfügung gestellt werden.
Die Modulhefte können im Webshop des Landesinstituts als Printversionen bestellt oder kostenlos heruntergeladen werden. Außerdem sind die Materialien auf dem Landesbildungsserver zu finden.

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