100 Schulen im Projekt SAP4School IUS

Erwin-Teufel-Schule wird 100. Schule im Projekt SAP4school IUS

Am Mittwoch, den 7. März, startete die Erwin-Teufel-Schule in Spaichingen, Landkreis Tuttlingen, ihre Teilnahme im Projekt SAP4school IUS. Sie ist damit bereits die 100. teilnehmende Schule. Herr StD Stefan Maier vom baden-württembergischen Kultusministerium hieß die Schule im Rahmen einer Feierstunde mit einer Urkunde im Projekt willkommen.

SAP4school IUS – Landesinstitut für Schulentwicklung unterstützt Schulen

Die Erwin-Teufel-Schule wird damit Teil eines Projektes, das die Integrierte Unternehmens-Software (IUS) des Marktführers SAP aus dem badischen Walldorf für Schulen didaktisch aufbereitet. Dadurch versetzt es Schulen in die Lage, ihre Schülerinnen und Schüler besonders praxisnah auf spätere berufliche Tätigkeiten vorzubereiten.

Die Projektgruppe IUS am Landesinstitut für Schulentwicklung (LS) beschäftigt sich bereits seit mehr als 20 Jahren mit integrierter Unternehmenssoftware. Sie bietet nicht nur Schulungen für Lehrkräfte, sondern auch fertige Anwendungen für Schulen und Support an.

Unterrichtskonzepte und didaktisch aufbereitete Materialien des LS

Im Jahre 2014 gelang es, auch einen Kooperationsvertrag mit SAP zu schließen. Im Rahmen des SAP Young Thinkers Programm, darf die am Landesinstitut für Schulentwicklung angesiedelte Projektgruppe SAP4school IUS um Marc-Stefan Mauch die Software von SAP nutzen. Seither stellt die Projektgruppe IUS den am Projekt beteiligten Schulen didaktisch aufbereitete SAP-Mandanten und -Datenbanken zur Verfügung, die direkt im Unterricht angewendet werden können. Die Projektgruppe wird dabei maßgeblich von Rüdiger Gerber, einem Programmierer der ersten Stunde bei SAP, unterstützt.

Durch die ganzheitlichen Unterrichtskonzepte von SAP4school IUS lernen die Auszubildenden die Funktionsweise und den großen Umfang an Möglichkeiten kennen, die die Software bietet, ohne von den komplexen Strukturen und Anwendungen eines realen Unternehmens überfordert zu werden. Das Ziel geht dabei weit über eine Softwareschulung hinaus: Die Schülerinnen und Schüler üben praxisnah die erlernten betriebswirtschaftlichen Inhalte und wenden sie an, um die Abläufe eines modernen Unternehmens im Ganzen nachvollziehen zu können.

Im Rahmen des Projekts BLISTA werden die Unterrichtsmaterialien außerdem für blinde und sehbehinderte Schülerinnen und Schüler aufbereitet.

Die Materialien stellt SAP4school IUS über die Server der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zur Verfügung.

Als Schule an SAP4School IUS teilnehmen

Interessierte Schulen können sich bei Informationsveranstaltungen am Landesinstitut für Schulentwicklung informieren und – wie die Erwin-Teufel-Schule in Spaichingen – Teil des Projekts werden.

Teilnehmende Schulen befinden sich nicht nur in Baden-Württemberg, sondern auch in Bayern, im Saarland, in Niedersachsen und in Nordrhein-Westfalen.

Vertreter der Projektgruppe SAP4school IUS führen an den Schulen eine individuelle Basisschulung durch, bei der die Lehrkräfte befähigt werden, die angebotenen Materialien im Unterricht einzusetzen. Darüber hinaus erhalten die Schulen technische Unterstützung sowie regelmäßig überarbeitete und weiterentwickelte Unterrichtsmaterialien.

Weitere Informationen zum Projekt SAP4School IUS finden Sie auch auf der Seite https://sap4school-ius.integrus.de.

Gruppenfoto anlässlich der Urkundenübergabe an die Erwin-Teufel-Schule (ETS), von links nach rechts: Greg Posyniak (SAP Young Thinkers), Dr. Walter Blaudischek (ETS, stellv. Schulleiter), Rüdiger Gerber (SAP), Thomas Löffler (ETS, Schulleiter), Konrad Neufeld (LS), Stefan Maier (Kultusministerium), Alice Weiss (ETS), Sabrina Hauser (ETS), Markus Barbian (LS), Alexandra Devin-Roussety (ETS), Marc-Stefan Mauch (LS) – Foto: © Kristin Löffler
Gruppenfoto: Urkundenübergabe an Erwin-Teufel-Schule als 100. Schule bei SAP4School IUS

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